Authentifizierung
Die Authentifizierung ist eine zentrale Sicherheitsfunktion der beem App. Sie überprüft die Identität der Benutzer und stellt sicher, dass sich nur berechtigte Personen anmelden und auf sensible Funktionen und Daten im beemNet zugreifen können. Diese Seite erklärt, wie die Authentifizierung in der beem App funktioniert, was Sie bei der Anmeldung erwartet und wie die erneute Authentifizierung und die Abmeldung ablaufen.
SMS-Authentifizierung
Benutzer der Essential Edition können sich mit einer Mobilnummer anmelden, die mit beem verknüpft ist. Dafür ist ein Gerät nötig, das SMS empfangen kann; alle grossen Schweizer Mobilfunkanbieter werden unterstützt. Die Authentifizierung erfolgt mit einem einmaligen Bestätigungscode, der per SMS gesendet wird. Mit der Eingabe dieses Codes ist die Authentifizierung abgeschlossen und die Anmeldung wird fortgesetzt.
Wird der Code nicht innerhalb von 10 Minuten eingegeben, läuft die Authentifizierung ab. Wenn der Bildschirm «Authentifizierungs-Timeout» erscheint, finden Sie je nach Betriebssystem des Geräts entweder oben rechts eine Schaltfläche zum Schliessen X oder oben links eine Schaltfläche zum Zurückgehen ←. Damit gelangen Sie zurück zum Anmeldebildschirm, wo Sie sich erneut authentifizieren können.
Authentifizierung mit Benutzername
Benutzer der Standard, Plus und Premium Edition können sich mit ihrem Benutzernamen anmelden. Dafür ist ein Gerät nötig, das für die Passkey-Authentifizierung eingerichtet ist. Die Anmeldedaten basieren auf Swisscom Business Accounts oder auf anderen Authentifizierungsmethoden, die das Unternehmen des Benutzers bereitstellt.
Standardmässig melden sich Benutzer mit einem Swisscom Business Account an, Unternehmen können aber auch eigene Authentifizierungsmethoden bereitstellen. Mit einem Swisscom Business Account ist die Authentifizierung dank Passkey-Technologie schnell, sicher und einfach – Passwörter sind nicht nötig. Die Authentifizierung muss innerhalb von 10 Minuten erfolgen, sonst läuft sie ab.
Erneute Authentifizierung
Die beem App fordert Benutzer über einen integrierten Mechanismus regelmässig zur erneuten Authentifizierung auf. Das Intervall legt der beem-Administrator fest. Es trägt dazu bei, die Integrität der Session und die Einhaltung der Sicherheitsstandards des Unternehmens zu gewährleisten. Benutzer erhalten 15 Minuten vor der fälligen erneuten Authentifizierung eine Systembenachrichtigung.
Eine erneute Authentifizierung bedeutet keine Abmeldung: Der Benutzer bleibt angemeldet, ist aber nicht mehr authentifiziert. Ist der Benutzer nicht authentifiziert, kann kein Datenverkehr über das beemNet geleitet werden. Die App verhält sich dann so, als wäre sie nicht mit dem beemNet verbunden.
Unter macOS und Windows öffnet sich die beem App automatisch und fordert zur Authentifizierung auf, wenn keine gültige Authentifizierung vorliegt. Das Statussymbol in der Menüleiste bzw. in der Taskleiste wird rot. Läuft die Authentifizierung ab, während der Computer ausgeschaltet ist oder sich im Ruhezustand befindet, wird der Benutzer nach dem Neustart des Geräts zur Authentifizierung aufgefordert.
Unter iOS, iPadOS und Android wird eine Benachrichtigung gesendet, wenn keine gültige Authentifizierung vorliegt. Tippt der Benutzer auf die Benachrichtigung oder öffnet er die beem App, wird er zur Authentifizierung aufgefordert. Läuft die Authentifizierung ab, während das Smartphone oder Tablet ausgeschaltet ist oder sich im Ruhezustand befindet, muss der Benutzer ebenfalls auf die Benachrichtigung tippen oder die App manuell öffnen, um sich zu authentifizieren. Achten Sie deshalb nach einem Neustart des Geräts auf die Benachrichtigung oder öffnen Sie die App.
Abmeldung
Um sich von der beem App abzumelden, öffnen Benutzer das Einstellungsmenü ☰ oben rechts auf dem Startbildschirm der App und wählen Abmelden. Die Abmeldung muss in einem Dialog bestätigt werden, damit sich niemand versehentlich abmeldet.
Beim Abmelden wird die App auf ihren Ausgangszustand zurückgesetzt. Alle benutzerspezifischen und vom Administrator festgelegten Einstellungen werden gelöscht. Dazu gehören individuelle Konfigurationen, Präferenzen und temporäre Session-Daten. Bei der nächsten Anmeldung wendet die App wieder die vom beem-Administrator festgelegte Standardkonfiguration an.
UPN-Syntaxanforderung
Beim Einrichten von Benutzerkonten müssen beem-Administratoren sicherstellen, dass die Benutzernamen dem Format User Principal Name (UPN) entsprechen. Dieses weit verbreitete Schema ähnelt in seiner Syntax einer E-Mail-Adresse, zum Beispiel erika.mustermann@company.com. Ein UPN kann zwar auch eine E-Mail-Adresse sein, die mit einem E-Mail-Server verknüpft ist, muss es aber nicht.
Besonders wichtig ist das Suffix nach dem @. UPNs folgen denselben Konventionen wie das Domain Name System des Internets. Dieses Suffix, die sogenannte Domain, ist weltweit eindeutig einem beem-Tenant zugewiesen und bildet die Grundlage für die automatische Erkennung (Auto-Discovery) der beem App. So müssen Benutzer keine Konfigurationsparameter kennen – es genügt, ihren Benutzernamen zu kennen.
WARNUNG
UPNs müssen bei Verwendung der beem App immer spezifisch für einen beem-Tenant sein. Diese Anforderung gilt nicht für andere Zugriffsmethoden.
